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E-52 · Folge 2 von 11 im Modul

Folge 52: Erziehungs- und Bildungspartnerschaft

Lernfeld 5: Eltern und Übergänge

Das Video erscheint bald auf YouTube bei @erzieherlernpfad. Bis dahin findest du hier schon das Wichtigste zum Thema.

Die Stimme im Video ist KI-generiert. Das Video wird erst geladen, wenn du auf „Video laden“ klickst.

Aus Elternarbeit wurde Erziehungs- und Bildungspartnerschaft – und dahinter steckt eine andere Haltung. Das Video erklärt die gemeinsame Verantwortung von Eltern und Fachkräften, die Grundlage in Paragraf 22a SGB VIII und Formen der Zusammenarbeit.

Das Wichtigste

  • Aus der früheren „Elternarbeit“, bei der die Fachkraft informierte und belehrte, wurde die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft: gemeinsame Verantwortung, beide Seiten sind Expertinnen und Experten.
  • § 22a Abs. 2 SGB VIII verlangt die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten und ihre Beteiligung an wesentlichen Angelegenheiten. Die Kita-Gesetze der Länder regeln zusätzlich Elternvertretungen, etwa Elternbeiräte.
  • Die Grundhaltung ist geprägt von Wertschätzung, Offenheit, Gleichwertigkeit, Transparenz und Dialog.
  • Formen sind Einzelkontakte (Tür-und-Angel-Gespräch, Entwicklungsgespräch, Hospitation), Gruppenangebote (Elternabend, Elterncafé), schriftliche Information (Elternbrief, Portfolio) und Mitbestimmung (Elternvertretung).

Zum Merken

Erziehungspartnerschaft
Gleichwertige Zusammenarbeit von Eltern und Fachkräften mit gemeinsamer Verantwortung.
Hospitation
Eltern erleben einen Vormittag im Gruppenalltag mit.
Tür-und-Angel-Gespräch
Kurzer, informeller Austausch beim Bringen oder Abholen.
Elternvertretung
Gewählte Vertretung der Eltern einer Einrichtung.

Typische Prüfungsfrage

Grenzen Sie Elternarbeit und Erziehungspartnerschaft ab und zeigen Sie, wie Sie einen zurückhaltenden Vater für die Zusammenarbeit gewinnen.

Lösungsskizze anzeigen

Elternarbeit ist einseitig: Die Fachkraft informiert, Eltern sind Adressaten. Partnerschaft ist wechselseitig: gemeinsame Verantwortung, Eltern als Experten für ihr Kind, Dialog auf Augenhöhe. Den Vater erreichst du, indem du nach seinen Interessen und Stärken fragst, ein niedrigschwelliges, praktisches Angebot machst (Werkstatttag), Wertschätzung zeigst und das Kind als Brücke nutzt.

Tipp: Schreib deine Antwort zuerst ohne Vorlage auf und vergleiche erst dann mit der Lösungsskizze.

Lernhilfe, keine offizielle Prüfungsunterlage. Prüfungsordnungen, Kita-Gesetze und Bildungspläne unterscheiden sich je nach Bundesland – frag im Zweifel bei deiner Schule oder Prüfungsbehörde nach. Stand: Oktober 2026.