Start › Lernpfad › Lernfeld 3: Lebenswelten, Entwicklung, Inklusion › Folge 42

E-42 · Folge 11 von 20 im Modul

Folge 42: Sozialisation genauer

Lernfeld 3: Lebenswelten, Entwicklung, Inklusion

Das Video erscheint bald auf YouTube bei @erzieherlernpfad. Bis dahin findest du hier schon das Wichtigste zum Thema.

Die Stimme im Video ist KI-generiert. Das Video wird erst geladen, wenn du auf „Video laden“ klickst.

Ein genauerer Blick auf Sozialisation: Das Video erklärt Klaus Hurrelmanns Modell der produktiven Realitätsverarbeitung, innere und äußere Realität, Entwicklungsaufgaben im Jugendalter und die wichtigsten Sozialisationsinstanzen.

Das Wichtigste

  • Klaus Hurrelmann beschreibt Sozialisation als produktive Realitätsverarbeitung: Der Mensch gestaltet seine Entwicklung aktiv mit.
  • Persönlichkeit entsteht in der Auseinandersetzung mit der inneren Realität (Körper, Psyche, Anlagen) und der äußeren Realität (soziale und räumliche Umwelt).
  • Im Jugendalter stehen vier Entwicklungsaufgaben an: Qualifizieren, Binden, Konsumieren und Partizipieren. Ziel ist eine stabile Ich-Identität.
  • Sozialisationsinstanzen sind Familie, Kita, Schule, Gleichaltrige und Medien. Die Kita ist eine eigenständige Instanz mit eigenem gesetzlichem Auftrag nach § 22 SGB VIII.

Zum Merken

Produktive Realitätsverarbeitung
Aktive Auseinandersetzung mit innerer und äußerer Realität.
Innere Realität
Körperliche und psychische Grundmerkmale.
Äußere Realität
Soziale und räumliche Umwelt.
Entwicklungsaufgabe
Altersbezogene Anforderung, deren Bewältigung Entwicklung voranbringt.

Typische Prüfungsfrage

Nennen Sie die vier Entwicklungsaufgaben nach Hurrelmann mit je einem Beispiel aus dem Alltag eines Jugendlichen.

Lösungsskizze anzeigen

Qualifizieren: einen Schulabschluss anstreben. Binden: Freundschaften und Partnerschaft aufbauen. Konsumieren: mit Geld und Medien umgehen. Partizipieren: eigene Werte entwickeln und mitbestimmen, etwa in der Wohngruppe. Fachkräfte stärken die Ressourcen dafür, zum Beispiel über Vereine oder Praktikumsplanung.

Tipp: Schreib deine Antwort zuerst ohne Vorlage auf und vergleiche erst dann mit der Lösungsskizze.

Lernhilfe, keine offizielle Prüfungsunterlage. Prüfungsordnungen, Kita-Gesetze und Bildungspläne unterscheiden sich je nach Bundesland – frag im Zweifel bei deiner Schule oder Prüfungsbehörde nach. Stand: Oktober 2026.