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E-46 · Folge 15 von 20 im Modul

Folge 46: Resilienz

Lernfeld 3: Lebenswelten, Entwicklung, Inklusion

Das Video erscheint bald auf YouTube bei @erzieherlernpfad. Bis dahin findest du hier schon das Wichtigste zum Thema.

Die Stimme im Video ist KI-generiert. Das Video wird erst geladen, wenn du auf „Video laden“ klickst.

Warum entwickeln sich manche Kinder trotz schwieriger Bedingungen gut? Das Video erklärt Resilienz, die Kauai-Studie von Emmy Werner und Schutzfaktoren in Kind, Familie und Umfeld – und wie die Kita sie stärken kann.

Das Wichtigste

  • Resilienz ist psychische Widerstandskraft gegenüber Belastungen. Sie ist keine feste, angeborene Eigenschaft, sondern entsteht im Zusammenspiel von Kind und Umwelt und lässt sich fördern.
  • In der Kauai-Studie begleitete Emmy Werner alle 698 Kinder des Jahrgangs 1955 über Jahrzehnte. Etwa ein Drittel der Kinder mit hohem Risiko entwickelte sich zu kompetenten, zuversichtlichen Erwachsenen.
  • Schutzfaktoren liegen beim Kind (Temperament, Problemlösefähigkeit, Selbstwirksamkeit), in der Familie (mindestens eine stabile Bezugsperson) und im Umfeld (Unterstützung außerhalb der Familie).
  • Die Kita kann selbst ein Schutzfaktor sein: durch verlässliche Beziehungen, Erfolgserlebnisse, Problemlösen und Freundschaften.

Zum Merken

Resilienz
Fähigkeit, Krisen und Belastungen zu bewältigen.
Risikofaktor
Bedingung, die eine Fehlentwicklung wahrscheinlicher macht.
Schutzfaktor
Bedingung, die die Wirkung von Risiken abpuffert.
Längsschnittstudie
Untersuchung derselben Personen über lange Zeit.

Typische Prüfungsfrage

Stellen Sie die Kauai-Studie dar und zeigen Sie, wie die Kita Resilienz stärken kann.

Lösungsskizze anzeigen

Werner und Smith begleiteten 698 Kinder des Jahrgangs 1955 auf Kauai bis ins Erwachsenenalter; rund ein Drittel waren Hochrisikokinder, und davon entwickelte sich etwa ein Drittel gut. Daraus folgt der Blick auf Schutzfaktoren. Die Kita stärkt Resilienz durch sichere Beziehungen, Aufgaben mit Verantwortung, Problemlösen, das Benennen von Gefühlen und Zusammenarbeit mit Eltern.

Tipp: Schreib deine Antwort zuerst ohne Vorlage auf und vergleiche erst dann mit der Lösungsskizze.

Lernhilfe, keine offizielle Prüfungsunterlage. Prüfungsordnungen, Kita-Gesetze und Bildungspläne unterscheiden sich je nach Bundesland – frag im Zweifel bei deiner Schule oder Prüfungsbehörde nach. Stand: Oktober 2026.